2016.08.08 UV, Bakterien und Endotoxine, Wirtschaft

6 Fragen an Ihren Lieferanten beim Kauf von UV-Geräten

UV-Licht ist eine nachhaltige Art, um Bakterien im Kühlschmierstoff zu reduzieren. Im Vergleich zu Chemikalien wird sowohl das Arbeitsumfeld, als auch die Wirtschaftlichkeit verbessert. Allerdings gibt es eine Reihe von Faktoren, die nicht vergessen werden dürfen, wenn ein neues System beschafft wird.

Ich habe eine Liste mit 6 wichtige Fragen zusammengestellt, die man dem Lieferanten der neuen UV-Anlage stellen sollte. Durch diese Fragen wird sichergestellt, dass das System auch die Ergebnisse liefert, die Sie erwarten.

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# 1 Wie viel UV-Leistung brauche ich?

Die Anzahl der Lampen und deren Ausgangsleistung ist ein sehr wichtiger Parameter dafür, wie gut das UV-System Bakterien verringert. Die UV-Systeme auf dem Mark unterscheiden sich sehr. Fragen Sie Ihre Lieferanten wieviel UV-Leistung Ihr KSS-System erfordert. Stellen Sie sicher, dass Sie nicht mehr Energie als nötig verwenden müssen, um effektiv zu sein.

# 2 Welche Wartung ist erforderlich?

Ein UV-System kann viel Wartung erfordern, wenn es falsch ausgelegt ist. Überprüfen Sie im Vorfeld den Wartungsaufwand für das System das Sie auswählen. Wurde das System so optimiert, dass es so wenig Verschmutzung wie möglich auf den Schutzgläsern produziert? Kann das System selbst anzeigen, wenn es Zeit ist, die Gläser zu reinigen? Wie ist das Verfahren, wenn das Glas gereinigt werden muss? Wie lange können die Lampen verwendet werden? Sind sie einfach zu ersetzen? Etc.

# 3 Wie Lichtdurchlässig ist meine Flüssigkeit?

Die meisten Kühlschmierstoffe eignen sich hervorragend für die UV-Entkeimung, nur etwa ein Fünftel ist zu "dicht" für das UV-Licht, um es zu durchdringen. Wenn dies der Fall ist, kommt das Fluid nicht in Kontakt mit den UV-Strahlen und die Keimreduktion ist zu gering. Die Lichtdurchlässigkeit kann in einem Labor gemessen werden und ist ein wichtiger Teil der Analyse um herauszufinden, wie viel UV-Leistung das System benötigt. In den meisten Fällen ist die UV-Behandlung eine günstigere Methode als der Einsatz von Biozid.

# 4 Wird die Funktion meiner Flüssigkeit durch die UV-Behandlung verändert?

Es gibt einige Komponenten, die in der Metallverarbeitungsflüssigkeit vorhanden sind, die durch UV-Licht betroffen sind. Manchmal gibt es Veränderungen, die nicht die Funktion beeinträchtigen, beispielsweise eine Änderung der Farbe, während andere UV-empfindliche Substanzen wichtig für die Funktion des KSS sind.

Die Metallbearbeitungsflüssigkeit sollte immer analysiert werden, bevor ein UV-System installiert wird. So wird sichergestellt, dass die Funktion nicht durch das UV-Licht beeinflusst wird. Dies kann in einem Labor Ihres Lieferanten durchgeführt werden.

# 5 Wie flexibel ist das UV-System?

Während der Produktion kann die Stärke bakterieller Ausbrüche variieren. Das UV-System muss funktionieren, auch dann, wenn die Bedingungen sich ändern sollten. Die UV-Lampen sollten dimmbar sein, auch die Pumpenleistung sollte sich regeln lassen. Die Mobilität der Anlage spielt auch eine Rolle. Die Anlage sollte leicht zu bewegen sein, um sie auch woanders einsetzen zu können.

# 6 ist das UV-System an meine Anwendung angepasst?

UV wird in vielen verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt. Alle Anwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Ausrüstung. Stellen Sie sicher, dass das UV-System speziell entwickelt wurde, um Kühlschmierstoffe zu reinigen. Damit UV-Licht in der Metallverarbeitung funktioniert, muss das Verfahren der Flüssigkeit angepasst sein.

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Diese 6 Fragen sollten Sie Ihrem Lieferanten stellen. Wenn das UV-System später nicht zufriedenstellend arbeitet, haben Sie Ihr Geld verschwendet. Auf der anderen Seite liefert das richtige UV-System unter den richtigen Bedingungen eine nachhaltige Bakterienreduktion und verbessert die Arbeitsumgebung sowie Ihre Finanzen.

 

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Jan Östlund
Jan Östlund

Jan har över 20 års erfarenhet av processvätskor inom den metallbearbetande industrin. Han har stor kunskap om processvätskans kritiska funktion och även om dess miljörisker.

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Jan has over 20 years' of experience from process fluids within the metalworking industry. He is highly knowledgeable on the process fluid's critical functions and its environmental impact as well as the total cost of ownership related to process fluids and the savings that can be achieved making the right choices.

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Jan hat über 20 Jahre Erfahrung mit Prozessflüssigkeiten in der Metallverarbeitenden Industrie. Er ist sehr gut informiert sowohl über die kritische Funktion der Prozessflüssigkeit als auch über seine Umweltrisiken.

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