2016.09.19

5 Mythen über UV-Licht

Das Substitutionsprinzip bedeutet, dass UV-Licht immer häufiger gefährliche Chemikalien in der Industrie ersetzen wird. Doch trotz der Tatsache, dass es die Basistechnologie schon seit vielen Jahren gibt, und die Forschung und Entwicklung bereits weit fortgeschritten ist, florieren einige Mythen über die Funktion von UV-Licht in Prozessflüssigkeiten.

Mythos # 1: UV-Licht funktioniert nur in klaren Flüssigkeiten und nicht in Emulsionen

Falsch! Es hat sich gezeigt, dass die UV-Behandlung von Emulsionen sehr effektiv ist. Dies konnte sowohl im Labor als auch in der Praxis nachgewiesen werden. Manchmal sogar noch effektiver als in klaren Flüssigkeiten. Natürlich gibt es Emulsionen, die für eine solche Behandlung nicht geeignet sind, jedoch handelt es sich hierbei oft um ältere Produkte, die in ihrer Formulierung 20 oder 30 Jahre alt sind.

In einer fein dispersen, modernen Emulsion wird UV-Licht sehr gut transportiert. Die Öltropfen können sogar dabei helfen, das Licht zu reflektieren. Man spricht hier vom sogenannten Streueffekt.

Mythos # 2: UV-Licht zerstört die Komponenten des KSS

Falsch! UV-Licht in den richtig ausgewählten Wellenlängen zerstört im Allgemeinen nicht den Kühlschmierstoff. Es gibt eine sehr kleine Anzahl von Kühlschmierstoffprodukten, bei denen das Metallbearbeitungsfluid in der Tat beeinflusst wird. Zum Beispiel könnte es sein, das sie etwas dunkler wird, nachdem  sie eine Zeit lang in Gebrauch gewesen ist. Eine Analyse des relevanten KSS kann schnell eine Antwort liefern, ob es kompatibel mit UV-Licht ist. Dies sollte geschehen, bevor ein UV-System installiert wird.

Mythos # 3: UV-Licht hilft nicht gegen Schimmel

Falsch! Alle lebenden Organismen, die an den Lampen vorbeifließen, einschließlich Bakterien, Viren, Schimmel und Algen werden durch UV-Licht reduziert.

Jedoch kann Schimmel beständiger gegen UV-Licht sein. Daher muss er einer höheren Dosis ausgesetzt werden als beispielsweise Bakterien. Es ist wichtig, dass das UV System richtig dimensioniert ist.

Mythos # 4: UV-Licht ist gefährlich

Falsch! UV-Licht ist ein natürliches Licht, ohne dies gäbe es kein Leben auf der Erde. Genau wie beim zu intensiven Sonnenbaden kann es aber auch gefährlich sein, jedoch wird bei einem UV System das Licht nur in geschlossenen Systemen verwendet.  Die Konstruktion des FluidWorker,  mit seiner großen Anzahl von Sensoren macht es für den Benutzer unmöglich den UV-Strahlen ausgesetzt zu werden.

UV ist ein physikalischer Prozess, der keine fremden und gefährlichen Stoffe emittiert, sondern die Reaktion findet innerhalb des Systems statt. Die Umgebung wird nicht beeinflusst.

Mythos # 5: UV-Licht ist teuer als die Verwendung von Biozid

Falsch! UV-Licht ist nicht nur deutlich wirtschaftlicher geworden in den letzten zwei Jahren, es ist auch energieeffizienter. Wenn man sich die Gesamtkosten bei der Verwendung von Bioziden ansieht, birgt es höhere Kosten als Sie denken. Insbesondere die Einrichtung von sicheren Lagerplätzen in Schränken, die Aktualisierung von Anweisungen, die Schutzausrüstung, usw. Das alles muss in den Kaufpreis mit einberechnet werden. Darüber hinaus bedeuten die bevorstehenden höheren Anforderungen für Biozid-Hersteller, dass die Preise für Biozide in Zukunft noch steigen werden.

Die weiteren Kosten für die negative Auswirkungen auf die Gesundheit, deren Auswirkungen auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz etc. sind Faktoren, die wir schwer erfassen können. Wenn Sie die Gesamtkosten betrachten, wird schnell deutlich, dass UV-Licht günstiger ist, als die Verwendung von Biozid.

Jan Östlund
Jan Östlund

Jan har över 20 års erfarenhet av processvätskor inom den metallbearbetande industrin. Han har stor kunskap om processvätskans kritiska funktion och även om dess miljörisker.

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Jan has over 20 years' of experience from process fluids within the metalworking industry. He is highly knowledgeable on the process fluid's critical functions and its environmental impact as well as the total cost of ownership related to process fluids and the savings that can be achieved making the right choices.

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Jan hat über 20 Jahre Erfahrung mit Prozessflüssigkeiten in der Metallverarbeitenden Industrie. Er ist sehr gut informiert sowohl über die kritische Funktion der Prozessflüssigkeit als auch über seine Umweltrisiken.

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